Schenklengsfeld:
Gesamtschule Schenklengsfeld evakuiert

Regionales

Ein Artikel von Redaktion

Vermutlich hat sich eine Schülerin oder ein Schüler am heutigen Mittwochmorgen an der Gesamtschule in Schenklengsfeld einen schlechten Scherz erlaubt. Zwischen 08.20 und 08.30 Uhr wurde im Treppenhaus vom Erdgeschoss zum 1. Obergeschoss eine übel riechende Substanz, es könnte Buttersäure gewesen sein, an eine Wand geschmiert oder gespritzt.

Die Schulleitung entschloss sich daraufhin, den Unterricht an der Schule abzubrechen und die 350 Schüler zu evakuieren. Die Schüler fuhren u.a. mit Schulbussen nach Hause.

In der Folge beschwerten sich insgesamt 32 Schülerinnen und Schüler über Übelkeit, Rachen- und Magenschmerzen. Die Freiwillige Feuerwehr Schenklengsfeld und mehrere Rettungswagen waren im Einsatz. Ein Notarzt kümmerte sich in der angrenzenden Turnhalle um die betroffenen Schüler.

Unter der Einsatzleitung des Schenklengsfelder Gemeindebrandinspektors Torsten Wennemuth waren insgesamt 43 Einsatzkräfte vor Ort. Um 12.15 Uhr befanden sich noch drei Schüler in der Obhut des Arztes. Auch diese konnten im Laufe der Mittagsstunden nach Hause gehen.

Die Feuerwehr reinigte den betroffenen Bereich. Auch Landrat Dr. Koch war vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Dies wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Auch der Der Versuch ist strafbar. Hinweise bitte an die Polizei in Bad Hersfeld, Tel.: 06621/9320 oder im Internet unter www.polizei.hessen.de - Onlinewache.

Morgen findet ander Schule regulärer Schulbetrieb statt.

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