Osthessen:
Schlag gegen die Rauschgiftszene in Osthessen

Regionales

Ein Artikel von Redaktion

Das Rauschgiftkommissariat der Kriminalpolizei Bad Hersfeld und die Staatsanwaltschaft Fulda ermitteln gegen sechs Männer und drei Frauen aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg, sowie einen Mann aus Soest in Ostwestfalen, wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen. Nach sehr umfangreichen Ermittlungen durchsuchten Polizeikräfte in der Nacht zum Donnerstag (30.03.) bei den Tatverdächtigen insgesamt acht Häuser und in Soest zusätzlich noch einen Audi mit osthessischer Zulassung.

Bei den Durchsuchungen konnten mehrere Kilogramm an Betäubungsmitteln (Marihuana, Haschisch, Heroin, Amphetaminen, Hanfsamen sowie über 2.000 Ecstasytabletten) und über 65.000 Euro an Bargeld von der Polizei beschlagnahmt werden. Dabei wurden insgesamt sieben tatverdächtige Männer im Alter zwischen 25 und 43 Jahren und drei Frauen (19 bis 48) vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Fulda erließ das Amtsgericht in Soest Untersuchungshaftbefehle gegen eine 48-jährige Frau und einen 31-jährigen Mann aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg sowie gegen den 33-jährigen Mann aus Soest. Die anderen Tatverdächtigen wurden mangels Haftgründen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Für die Kriminalpolizei in Bad Hersfeld ist es der größte Erfolg im Kampf gegen die Drogenkriminalität im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in den letzten Jahren. Der osthessische Polizeipräsident Günter Voß und die Leitende Oberstaatsanwältin Christina Kreis dankten allen Einsatzkräften der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Fulda.

"Dieser Schlag gegen die Rauschgiftszene ist das Ergebnis der guten Zusammenarbeit der Sicherheitskräfte hier in Osthessen", so Polizeipräsident Günter Voß. Unterstützt wurden die Aktionen von der Kriminalpolizei in Soest, Einsatzkräften der osthessischen Polizei und Spezialeinheiten aus Kassel und Wiesbaden.

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