#NEWSTREND: K+S

Untertage-Gasspeicher Bernburg: Gaskaverne wird mit Salzlösung geflutet

Zur Stilllegung und dauerhaften Sicherung einer Gaskaverne der VNG Gasspeicher GmbH (VGS) hat die K+S KALI GmbH jetzt mit dem Transport von gesättigtem Salzwasser aus der Kaliproduktion des Werkes Werra nach Bernburg begonnen. Die Genehmigung dazu hat das Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt jetzt erteilt.

Das Aufnahmevolumen der für die Flutung vorgesehenen Kaverne im Solfeld Gnetsch beträgt rd. 210.000 Kubikmeter. Die Flutung mit Salzlösungen hat unter anderem den Vorteil, dass auf die Entnahme von Flusswasser aus der Saale verzichtet werden kann. Ferner eröffnet sich für das Werk Werra ein zusätzlicher Weg, gesättigtes Salzwasser aus der Kaliproduktion zu verwerten. Die Flutung der Kaverne soll bis August 2017 abgeschlossen werden.

Wirtschaft / Kassel / Werratal - 19. FEB 2017

Weiterhin Rückendeckung für die Kalikumpels

Kürzlich hat ein weiteres Treffen der Gründungsmitglieder des Aktionsbündnisses K+S stattgefunden. Hintergrund ist der derzeitige Produktionsstillstand des Standortes Hattorf des Werkes Werra der  K+S KALI GmbH. „Es kann nicht sein, dass die Bänder am Standort Hattorf im Jahr 2017 eine längere Zeit stehen, als dass produziert wird“ , äußern sich die Bürgermeister der Kalikommunen Daniel Iliev (Heringen), Andre Stenda (Hohenroda), Ralf Orth (Philippsthal) und Roland Ernst (Unterbreizbach) kritisch. Durch die witterungsbedingte Trockenphase musste die Produktion gleich zu Anfang des neuen Jahres für 6 Wochen eingestellt werden.

Politik / Werratal - 16. FEB 2017

Werk Werra: Standort Hattorf nimmt vorübergehend Produktion wieder auf

Der Standort Hattorf des Werkes Werra wird am 15. Februar die volle Produktion wieder aufnehmen. Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen ist die Vollproduktion allerdings voraussichtlich nur für sieben Tage gesichert. Die Rohsalzverarbeitung am Standort war wegen nicht ausreichender Entsorgungsmöglichkeiten für Produktionsabwässer am 21. Januar eingestellt worden.

Wirtschaft / Philippsthal (Werra) - 14. FEB 2017

52 junge Frauen und Männer haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet

Einer guten Tradition folgend wurden jetzt Auszubildende des Kaliwerkes Werra freigesprochen. 52 junge Frauen und Männer wurden damit in das aktive Berufsleben entlassen. Das Bürgerhaus in Heringen bot für die Feierstunde mit etwa 200 Teilnehmern und Gästen (Eltern, Ausbilder, Vertreter des Werkes und des Betriebsrates sowie der Beruflichen Schulen und aus der Kommunalpolitik) hierfür den passenden Rahmen. Moderiert wurde die Veranstaltung von den beiden Auszubildenden Caroline Heinzerling und Jan-Lukas Siebert.

Wirtschaft / Heringen (Werra) - 08. FEB 2017

K+S beauftragt K-UTEC mit Konzept- und Machbarkeitsstudie

Mit der Erarbeitung eines zusätzlichen Konzepts zur Gewinnung weiterer Produkte aus der Aufbereitung von Salzabwässern hat die K+S KALI GmbH die K-UTEC Salt Technologies AG aus Sondershausen beauftragt. Danach soll K-UTEC in einem ersten Schritt ein Konzept entwickeln, wie aus Prozess- und Haldenwässern der Werke Werra und Neuhof-Ellers zusätzliches Kaliumsulfat hergestellt werden kann. Bei positivem Ausblick soll in einem zweiten Schritt eine Machbarkeitsstudie erarbeitet werden, die die technischen und wirtschaftlichen Aspekte berücksichtigt. Ergebnisse hieraus sollen in einem Jahr vorliegen.

Wirtschaft / Kassel / Werratal - 01. FEB 2017

Erneute Produktionsunterbrechung in Hattorf unvermeidbar

Am Wochenende wird der Standort Hattorf des Werkes Werra die Produktion erneut unterbrechen müssen, nachdem der Betrieb nach mehrmonatigem Stillstand erst am 2. Januar dieses Jahres wieder aufgenommen werden konnte. Grund für die Unterbrechung ist das derzeit vorherrschende Niedrigwasser in der Werra. Gleichzeitig ist die Tagesversenkmenge in der neuen Versenkgenehmigung, die Ende 2016 erteilt wurde, stark begrenzt. Beides zusammen führt derzeit zu einem unvermeidbaren Engpass bei der Salzabwasserentsorgung.

Wirtschaft / Philippsthal (Werra) - 20. JAN 2017

Schwelbrand in Untertage-Deponie Herfa-Neurode erstickt

Gemeinsam mit Vertretern des Regierungspräsidiums Kassel sowie der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen in Clausthal-Zellerfeld wurde die von einem Schwelbrand betroffene Einlagerungskammer der Untertage-Deponie Herfa-Neurode am Freitag, den 13. Januar 2017 durch die Grubenwehr der Grube Hattorf-Wintershall geöffnet. Dabei wurde festgestellt, dass der Schwelbrand erstickt ist.

Das Regierungspräsidium Kassel als zuständige Aufsichtsbehörde bestätigte, dass sich das Brandschutzkonzept und die durchgeführten Maßnahmen bewährt haben. Es waren zu keiner Zeit Menschen oder die Umwelt gefährdet.

Regionales / Heringen (Werra) - 16. JAN 2017

K+S schließt Erwerb von Düngemittelaktivitäten in China ab

K+S hat heute den am 14. Juli 2016 bekannt gegebenen Kauf der Aktivitäten des chinesischen Düngemittelherstellers Huludao Magpower Fertilizers Co., Ltd. (Magpower) erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Erwerb wird das Spezialitätengeschäft weiter ausgebaut und mit einem Produktionsstandort in China der Zugang zu den Wachstumsmärkten in Südostasien verbessert.

Wirtschaft / Kassel - 11. JAN 2017

Gerstungen klagt erneut gegen Kalilauge

Die Gemeinde Gerstungen hat nach einem Bericht der Zeitung „Thüringer Allgemeine“ erneut Klage gegen die Entsorgung von salzhaltigen Produktionsabwässern der Kali-Industrie eingereicht.

Wirtschaft / Werratal - 07. JAN 2017

Werk Werra: Standort Hattorf produziert vorerst wieder

Nach der im Dezember abgeschlossenen Reparatur des Brandschadens in der Fabrik sowie der Erteilung einer Versenkgenehmigung wurde der Standort Hattorf des Werkes Werra gestern wieder angefahren und hat heute bis auf weiteres wieder die volle Produktion aufgenommen. Die bisher von Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiter konnten wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Wirtschaft / Philippsthal (Werra) - 03. JAN 2017

Regierungspräsidium Kassel: Letzte Verlängerung der Versenkerlaubnis

Das Regierungspräsidium hat die Erlaubnis der K+S KALI GmbH, Werk Werra zur Versenkung von Prozessabwässern im Plattendolomit bis zum 31.12.2021 letztmalig verlängert. Nach 2021 werde es keine Versenkung von Salzabwässern in den Untergrund mehr geben. Darüber informierte heute Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke.

Wirtschaft / Kassel - 23. DEZ 2016

Versenkgenehmigung: Kali-Kommunen froh über Sicherheit bis 2021

Mit großer Freude nahmen die Bürgermeister der Kali-Kommunen die heutige Nachricht über eine Fortführung der Versenkung von Salzabwässern bis 2021 zur Kenntnis. Nach einem Jahr der Unsicherheit, der Kurzarbeit, des Hoffens und des Bangens sei dies das dringend benötigte Zeichen über die Sicherung des Kalireviers.

Politik / Werratal - 23. DEZ 2016

Ein guter Tag fürs Werratal: Versenkantrag mit Einschränkungen genehmigt

Das Regierungspräsidium Kassel hat die Fortführung der Versenkung von Salzabwässern aus der Kaliproduktion des Werkes Werra am 23. Dezember 2016 genehmigt. Die lang erwartete wasserrechtliche Erlaubnis gilt vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2021 und ermöglicht eine jährliche Versenkmenge von 1,5 Millionen Kubikmetern – beantragt waren zwei Millionen Kubikmeter im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2021. Die Erlaubnis enthält darüber hinaus eine Reihe von Nebenbestimmungen. Im Falle eines hydrologischen Normaljahres in 2017 dürfte eine Vollproduktion am Werk Werra annähernd möglich sein. Ab dem Jahr 2018 wird sich die Inbetriebnahme der neuen Aufbereitungsanlage KKF positiv auf die Entsorgungssituation auswirken.

Wirtschaft / Kassel / Werratal - 23. DEZ 2016

K+S beteiligt sich an Düngemittelhersteller in Saudi-Arabien

K+S erwirbt für einen höheren einstelligen Millionen-Betrag (US Dollar) einen Anteil in Höhe von 30 Prozent am Düngemittelproduzenten Al-Biariq for Fertilizer Plant Co., Ltd (Al-Biariq) aus Saudi-Arabien. Ein entsprechender Vertrag wurde heute von beiden Unternehmen in Dubai unterzeichnet.

Wirtschaft / Kassel - 21. DEZ 2016