#NEWSTREND: KALIREVIER

Großkomponenten für eine Kali-Zukunft – Mammutprojekt KKF im Zeitplan

Die Genehmigung zur Versenkung salzhaltiger Wässer, monatelanger Produktionsstillstand und Kurzarbeit – das waren die Themen, die in den vergangenen vierzehn Monaten alle anderen Bereiche der Kaliindustrie im Werratal überschattet haben. In den Hintergrund geriet dabei, dass im Werk Werra der K+S KALI GmbH mit aller Kraft an der Kaliproduktion, an zahlreichen Projekten und somit an der Gestaltung der Zukunft weitergearbeitet wurde. Eines dieser Projekte – das in seiner baulichen Dimension (74 m Länge x 20 m Breite x 58 m Höhe) und den Kosten von ca. 180 Millionen Euro durchaus als Mammut-Projekt bezeichnet werden kann – ist die sogenannte Kainitkristallisation mit anschließender Flotation, kurz KKF-Anlage. Unter vielfältigen Herausforderungen wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass diese neue Aufbereitungsanlage am Standort Hattorf im Jahr 2018, wie vom Unternehmen angekündigt, an den Start gehen kann. Derzeit steht der spektakuläre Einhub von riesigen Apparaten in die KKF-Anlage an.

Wirtschaft / Philippsthal (Werra) - 08. FEB 2017