Heringen (Werra):
Alfred Rost zur Pressemitteilung der WGH

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Ein Artikel von Alfred Rost

„Bei diesen mathematischen Glanzleistungen, die der Pressesprecher der WGH regelmäßig beweist, wundert es nicht, dass er als Schuldenbürgermeister in die Geschichte unserer Stadt eingegangen ist.

Auch der WGH sollte bekannt sein – immerhin steuerte sie jahrelang maßgeblich die Geschicke der Stadt –, dass erst seit 2004 bis 2016 eine exorbitante Steigerung im Personalbereich von ca. 3 Millionen Euro auf etwa 5.6 Millionen Euro geschah. Das sind sage und schreibe 87 Prozent Steigerung. Unfassbar! Und nun tut man so als würden die Personalkosten durch die Decke gehen, was nachweislich nicht stimmt, denn in 2017 hat sich der Ansatz um 2,7 Prozent und 2018 um 3,5 Prozent erhöht.

Die Erhöhungen gehen mit den kommenden gesetzlichen Tariferhöhungen einher und des Weiteren mussten weitere Erzieherinnen eingestellt werden, dies ist gesetzliche Vorschrift. Das weiß Herr Ries, schließlich ist er Magistratsmitglied und trägt den Haushalt sowie alle Entwicklungen mit.  

Wenn im KITA-Bereich aber von Seiten der WGH gespart werden soll, dann wissen wir wenigstens, dass der WGH nichts, aber auch gar nichts an der frühkindlichen Erziehung und Bildung liegt. So kann man sich auch enttarnen. Die SPD-Fraktion stellt somit fest: die WGH riskiert mit ihrer ständigen Polemik gegenüber K+S unsere Arbeitsplätze vor Ort, spricht sich für Qualitätsminderungen in den KITAs aus und torpediert die Ansiedlung einer Drogerie und von weiteren Supermärkten.

Vielleicht ändert sich ja aber irgendwann noch etwas in der Denkweise der WGH, unsere Hoffnung stirbt zuletzt. Wir als SPD-Fraktion sehen die Stadt auf einem guten Weg, auch, wenn der finanzielle Scherbenhaufen aus zwölf Jahren schwerlich auf die Schnelle zu beseitigen ist.“, so Alfred Rost in einer Pressemitteilung.

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