Heringen (Werra):
Hand in Hand für den Hochwasserschutz: Neues Einlaufbauwerk in Widdershausen

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Ein Artikel von Redaktion (pm)

Die Stadt Heringen (Werra) sowie das Unternehmen K+S Minerals & Agriculture GmbH gehen Hand in Hand für den Hochwasserschutz. Im Bereich des Widdershäuser Kirchengartens – am Fuße der Haldenerweiterungsfläche – wurde zum Schutz der Anlieger ein neues Einlaufbauwerk eingebaut. Das Schachtbauwerk samt Gitterrost sowie der befestigte Einlaufbereich beauftragte der örtliche Kaliproduzent, die Planung der Maßnahme geschah gemeinsam mit dem städtischen Bauamt. Das neue Bauwerk soll künftig bei Starkregenereignissen auftretende Wassermassen, die über die geschaffene Haldenerweiterungsfläche ihren Lauf nehmen und aufgrund des Gefälles den Kirchengarten hinabfließen, kontrolliert entschleunigen, sicher fassen und die direkten Anlieger sowie die städtische Infrastruktur schützen.

Bürgermeister Daniel Iliev zeigte sich im Beisein des Bauamtsleiters Michael Franz erfreut über das verantwortliche Handeln des Düngemittelherstellers: „Nach zwei wirklich sehr starken Regenereignissen im Bereich der Haldenerweiterungsfläche mussten wir dringend handeln und für unsere Bürgerinnen und Bürger Vorsorge im Falle eines Starkregens treffen. Das Ergebnis ist sehr gut geworden, dafür sind wir dem Unternehmen dankbar.“

Dr. Hagen Jeschke, Betriebsleiter am Standort Wintershall, zeigt sich ebenso zufrieden und erfreut über die partnerschaftliche Zusammenarbeit: „Als Nachbarn können wir uns nur gemeinsam bestmöglich für den Notfall wappnen und Risiken minimieren.“

Nach der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands hat sich K+S eingehend mit dem Thema Hochwasserschutz auseinandergesetzt. Am Standort Hattorf ertüchtigen die Gemeinde Philippsthal und K+S aktuell die Oberflächenwasserableitung im Bereich Ochsengraben. Daneben haben die Werkfeuerwehren des Werkes Werra den Einsatz mit einem 50 m langen mobilen Hochwasserschutz geprobt und eine Arbeitsgruppe im Werk Werra beschäftigt sich präventiv mit sämtlichen Aspekten, die im Extremwetter-Notfall auftreten könnten und bearbeitet werden müssten.


Foto: Stadt Heringen (Werra) | v.l.n.r. Michael Franz, Hagen Semmelroth, Bürgermeister Daniel Iliev, Daniel Otto, Dr. Hagen Jeschke