Heringen (Werra):
SPD: Werra-Kalibergbau-Museum wird in Zukunft mit 20.000 Euro bezuschusst

Politik

Ein Artikel von Alfred Rost (pm)

Die Stadt Heringen (Werra) kann sich auf einen warmen Geldregen freuen. In der gestrigen Kreistagsitzung auf Initiative der SPD Kreistagsfraktion wurde der Beschluss gefasst, dass das Werra–Kalibergbaumuseum künftig mit 20.000,00 Euro jährlich unterstützt wird. Dem Fraktionsvorsitzenden im Stadtparlament der Stadt Heringen und Kreisbeigeordneten des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Herrn Alfred Rost, freut diese Entscheidung, da die Initiative unter anderem auf einen Antrag der Heringer SPD Fraktion zurückgeht:

„Die Heringer Sozialdemokratie wirkt. Darum darf sich die Stadt Heringen über eine Entscheidung des Haushaltes um 20.000,00 Euro freuen“, so Rost. „Nun dürften auch die, insbesondere durch die WGH geführten unsäglichen Debatten um den Erhalt unseres kulturellen Leuchtturmes ein Ende gefunden haben“, meint Rost auf Blick auf das damalige Abstimmungsergebnis zum Antrag der SPD.

Danken möchte Rost an dieser Stelle ausdrücklich denjenigen Beteiligten, die durch ihren Einsatz im Vorfeld mitgewirkt haben:

„Ohne den Einsatz von Bürgermeister Daniel Iliev, dem Vorsitzenden des Förderverein des Werra–Kalibergbaumuseums, Herrn Norbert Deisenroth, sowie nicht zuletzt der SPD-Kreistagsfraktion, die auf Kreisebene die politische Initiative ergriffen hat, wäre die Perspektive dieses kulturellen Leuchtturms des Kalireviers auch weiterhin nicht geklärt.

Danke für diesen Einsatz und danke an alle die gestern in der Kreistagsitzung für den SPD Antrag und gegen den CDU Antrag gestimmt haben.“

Der Fraktionsvorsitzende der Heringer SPD, Alfred Rost, ist auch allen Mitgliedern des Kreistages dankbar, die gestern ebenfalls den Zuschuss von jährlich 200 T€ für die Bad Hersfelder Festspiele gestimmt haben und nicht wie ursprünglich von der CDU Kreistagsfraktion beantragt wurde, dass der geplante Zuschuss nicht zur Verfügung gestellt wird.

Wir Heringer Sozialdemokraten sind für kein „Kirchturm denken“. Deshalb darf sich die Stadt Heringen (Werra) und die Kreisstadt Bad Hersfeld freuen, dass gestern beim Haushalt 2019 / 2020 gute Entscheidungen vom Kreistag getroffen wurden.

Mit der künftigen Förderung des Museums durch den Landkreis Hersfeld – Rotenburg hat nun endgültig die Stadt Heringen (Werra) sowie der Förderverein des Kalimuseums Planungssicherheit.

Das Werra – Kalibergbaumuseum liegt zwar in der Trägerschaft der Stadt Heringen (Werra), fälschlicherweise wird hierbei jedoch angenommen, dass es sich nur um ein Museum für die Stadt Heringen (Werra) handelt.

Schließlich werden hier Exponate mit sehr viel ehrenamtlicher und hauptamtlicher Arbeit ausgestellt, die die gesamte Kali-Region und darüber hinaus betreffen – und dies ist eben nicht nur die Stadt Heringen (Werra). Außerdem ist sehr erfreulich, dass sich der Förderkreis des Kali-Bergbaumuseums mit dem Gedanken befasst, die Namensgebung „Deutsches Kali-Bergbaumuseum“ zu beantragen.

Angesichts der Größe des Museums und der Besonderheit seiner Exponate ist es Einzigartig in ganz Deutschland. Mit dem gestrigen Beschluss im Kreistag dürfte dieses jetzt auch dem Landkreis Hersfeld – Rotenburg bewusst sein. Auf Initiative der Heringen SPD sowie der SPD – Kreistagsfraktion dürfte sich nun auch der Landkreis Hersfeld – Rotenburg zu dieser Besonderheit in unserer Region bekennen.

Alfred Rost
SPD Fraktionsvorsitzender im Stadtparlament Heringen (Werra)