Heringen (Werra):
WGH: Behauptungen des SPD-Vorsitzenden Schäfer-Gümbel zu Straßenbeiträgen falsch

Politik

Ein Artikel von Hans Ries(pm)

Müssten in Hessen insgesamt nur 40 Millionen Euro aufgewendet werden um den jährlichen Wertverzehr für alle kommunalen Straßen zu ersetzen, hätte es Straßenbeiträge nie gegeben, ist sich WGH Pressesprecher Ries sicher.

Heruntergebrochen  auf die Stadt Heringen wären das nämlich nicht einmal 6,4 Euro je Einwohner oder insgesamt rund 47.000 Euro im Jahr. Das wäre ein Betrag der in die Portokasse passt. Tatsächlich weist allein Heringen für kommunale Straßen eine jährliche Abschreibung in Höhe von 1,1 Millionen Euro aus und damit je Einwohner gut 150 Euro, wobei noch nicht alle neuen Straßen aktiviert sind.

Das ist übrigens ein gesunder Wert, so Ries, auch weil er zeigt, dass wir in Heringen den Wertverzehr in den vergangenen 12 Jahren verhältnismäßig gut ersetzt haben. Die hingegen von dem SPD-Mann Schäfer-Gümbel genannten 40 Millionen für alle kommunalen Straßen in Hessen, würden tatsächlich nicht einmal im Ansatz für Frankfurt reichen. Für ganz Hessen dürfte der jährlich zu ersetzende Wertverzehr wohl eher rund 1 Milliarde Euro betragen, wobei die Auflösung des gewaltigen Investitionsstaues noch obendrauf kommt.

Für diese Rechnung braucht es übrigens weder Abitur noch Studium, sondern es reicht Hauptschule, Erfahrung und der gesunde Menschenverstand, ist sich Ries sicher. Hätte der SPD-Vorsitzende Schäfer-Gümbel hingegen recht, bräuchten wir in ganz Hessen für den gesamten kommunalen Straßenbau nur noch zwei mittelständische Bauunternehmen.