Heringen (Werra):
WGH: Seit 2016 drastisch zunehmende Personalkosten der Stadt Heringen

Politik

Ein Artikel von pm-Hans Ries

Auch die WGH begrüßt das Programm der Landesregierung, Kassenkredite in die Hessenkasse verschieben zu können. Allerdings muss man sich von der Illusion befreien, dass man diese damit nicht mehr bedienen müsse. Man findet diese Schulden lediglich nicht mehr im Haushalt. Der Vorteil ist, dass wir nicht wissen, wie sich zukünftig die Zinsen entwickeln und von daher bietet das Konzept etwas mehr langfristige Sicherheit für die Kommunen.

Eine andere Sache sind die drastisch gestiegenen Personalkosten der Stadt Heringen seit dem Amtswechsel, so Ries. Legt man die Haushalte nebeneinander, erkennt man eine Zunahme von zirka 450.000€. Der Anteil der Personalkosten ist daher von damals 23% auf nunmehr 26% bei den Ausgaben angewachsen.

Dabei forderte insbesondere die SPD eine drastische Reduzierung des Personals und damit der Personalkosten um zirka 600.000€ und machte die Sache sogar zum wesentlichen Thema im zurückliegenden Wahlkampf. Nun hat man mehr Personal als je zuvor, obschon alle großen Bauprojekte weitgehend abgearbeitet sind.

Eine effiziente Betriebsorganisation und Personalentwicklung lernt man halt nicht im Parteiseminar, sondern über lange und praktische Arbeit im Betrieb. Genau daran fehlt es leider viel zu oft, betont Ries. Von daher kann man nur feststellen: Willkommen in der Wirklichkeit.

Als WGH werden wir uns die haltlose damalige Forderung der  SPD auf drastische Personalreduzierung nicht zueigen machen, macht Ries klar.(pm)

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