Ronshausen:
300 Helfer übten den Kampf gegen Waldbrände

Regionales

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Was tun, wenn’s brennt? Insgesamt waren über 200 Feuerwehrleute, 54 Rettungskräfte des Roten Kreuzes (DRK) sowie 25 Mitarbeiter des THW am Wochenende im Einsatz. Rettungshunde des DRK Rotenburg suchten nach Vermissten.

Zum Glück nur eine Übung. Das Szenario: Blitzeinschläge entfachten mehrere Brände gleichzeitig in einem Waldgebiet bei Ronshausen. Durch die Trockenheit breiteten sich die Feuer schnell aus. Weitere Blitze verletzten gleich mehr als ein Dutzend Jugendliche.

Aufmerksam beobachteten Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar und Thorsten Bloß, Leiter Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Landkreises, die Katastrophenschutzübung. „Durch diese Übung haben wir neue Erkenntnisse bekommen, an denen wir weiterarbeiten können“, bewertete Bloß den Einsatz im Wald. Insgesamt ist für ihn der Einsatz rundum gelungen.

„Hierbei konnte das Zusammenspiel der Einsatzabteilungen getestet werden. Von der Alarmierung, dem Ausrücken bis hin zum Abarbeiten der vielen Aufgaben“, lobte Landrat Dr. Michael Koch, der auch vor Ort dabei war und in einem Ernstfall Katastrophenalarm für den Landkreis auslösen müsste. „Es ist vorbildlich und löblich, dass sich so viele freiwillige Helfer auch am Wochenende ehrenamtlich engagieren und vor Ort waren“, dankte er den Helfern. „Das gibt ein sicheres Gefühl für den Ernstfall.“

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