Heringen (Werra):
Kaiserwetter auf dem Monte Kali: Grandioser Fernblick vom Haldenplateau

Regionales

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Ende Mai hatte eine Gruppe von Menschen mit Gehbehinderungen aus dem Standortumfeld (Hessen und Thüringen) erneut die Möglichkeit, den Monte Kali am Standort Wintershall des Werkes Werra zu besichtigen. In enger Kooperation mit dem Werra-Kalibergbau-Museum wurde die vom Werk Werra angebotene Sondertour mit Fahrzeugen in diesem Jahr mittlerweile zum vierten Mal angeboten.

Grund für dieses Engagement des Werkes ist, dass Menschen mit Einschränkungen beim Gehen den anspruchsvollen Aufstieg nicht zu Fuß bewältigen können. Denn der Weg auf die Halde beinhaltet Steigungen bis zu 30 Prozent. Deshalb ermöglicht das Werk einmal im Jahr diesen Personen, auf das Haldenplateau gefahren zu werden, damit auch sie den beeindruckenden Ausblick genießen können.

Begleitet wurde die diesjährige Besuchergruppe bei ihrer Tour von den beiden Haldenführern Bernd Heindl und Walter Mehnert sowie von den Mitarbeitern des Haldenbe-triebes (Sascha Mötzing, Leiter der Produktlinie Kieserit und Sulfat sowie Haldenbetrieb, Volker Schade und Dominik Hofmann) und von Betriebssanitäter Daniel Winter. Oben angekommen gaben die beiden Haldenführer reichlich Informationen zum Werk Werra und natürlich zum Monte Kali am Standort Wintershall.


Foto: K+S | Die beiden Haldenführer Bernd Heindl (2.v.r.) und Walter Mehnert (rechts) informieren auf dem Haldenplateau über den Monte Kali und das Werk Werra.

Seit 1976 wird dort nicht zu verwertender Rückstand aufgehaldet. Im Laufe der Jahr-zehnte ist auf diese Weise ein künstlicher Berg mit einem Volumen von mehr als 200 Millionen Tonnen entstanden, der knapp 110 Hektar Fläche umfasst. Das Haldenplateau hat eine stattliche Größe von rund 22 Hektar und bietet auch Aussichtspunkte für Besucher.

An klaren Tagen können sie bis zu 100 Kilometer weit ins Land schauen. Markante Landmarken sind der Hohe Meißner östlich von Kassel und der große Inselsberg,höchste Erhebung des westlichen Thüringer Waldes und wichtige Etappe auf dem Rennsteig.


Foto: K+S | Haldenführer Bernd Heindl (Bildmitte) zeigt den Teilnehmern die vom Haldenplateau aus gut erkennbaren Landmarken in der Region.

Das Werk Werra

Das Verbundwerk Werra der K+S KALI GmbH mit seinen Standorten Hattorf und Win-tershall in Hessen und Unterbreizbach und Merkers in Thüringen ist der größte Stand-ort der K+S KALI GmbH. Im Kaliwerk Werra werden neben Düngemitteln auch Vorprodukte für vielfältige technische und industrielle Anwendungen sowie für die Pharma-, Lebensmittel- und Futtermittelindustrie hergestellt. Das Werk Werra beschäftigt fast 4.000 Menschen, darunter 300 Auszubildende. Damit ist es ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb im Städtedreieck zwischen Bad Hersfeld, Bad Salzungen und Eisenach. Mehr unter: www.kali-gmbh.com/werra