Heringen (Werra):
K+S-Mitarbeiter Stefan Langlotz überzeugt bei ZDF-Küchenschlacht

Regionales

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Bis ins Finale der ZDF-Nachmittagssendung „Die Küchenschlacht“ kochte sich K+S-Mitarbeiter Stefan Langlotz aus Widdershausen. Der 23-jährige Chemikant arbeitet als Anlagenbediener im Bereich „Hochreine Salze“ am Standort Wintershall im Werk Werra – und steht in seiner Freizeit leidenschaftlich gerne am Herd.

„Die Teilnahme an der Show war ein irres Erlebnis. Die vielen Kameras im Studio in Hamburg – direkt neben dem von Markus Lanz – haben mich schon etwas nervös gemacht“, berichtet Langlotz. Als es aber mit dem Kochen losging, legte sich seine Anspannung. Bei „Die Küchenschlacht“ treten eine Woche lang sechs Kandidaten gegeneinander an. Täglich wirft die Jury einen Hobbykoch raus.

„Am ersten Tag lief es wie am Schnürchen: Wir durften unser Leibgericht kochen. Meines ist Rinderfilet mit Balsamicosoße und Speckbohnen. Damit bin ich Tagessieger geworden“. In der zweiten Sendung ging es um Vorspeisen. Hier tischte der Widderhäuser Tomatenpancakes mit Paprikaschaumsoße auf. Bei der Showhalbzeit am Mittwoch standen exotische Früchte auf dem Kochplan. „Scharfe Bananenminifrikadellen mit süß-saurer Soße und Kokosreis – ein selbstentwickeltes Rezept“, so Langlotz. Zum Halbfinale gab es Schweinefilet mit Kartoffelrösti auf Schmandschaumsoße mit roten Pfefferkörnern, als Nachtisch einen Schokobrownie mit flüssigem Kern.

„Die Schwierigkeit ist, dass man nur 35 Minuten Zeit hat. Danach geht der Strom aus. Man kann die Gerichte zwar zu Hause üben, aber das ist trotzdem echt knapp“. Am Finaltag musste ein vorgegebenes Gericht zubereitet werden: Geflügelhack auf Zitronengrasspießen mit asiatischer Mayonnaise und Ruculasalat, zum Dessert ein gegrillter Obstsalat. Leider hatte sein Mitbewerber an diesem Tag die Nase knapp vorn. „Die Jury hat bemängelt, dass mein Obst zu klein geschnitten war. Trotzdem, der absolute Wahnsinn, dass ich es bis ins Finale geschafft habe“.

Angefreundet hat sich Langlotz während der Show mit Starkoch Johann Lafer. „Salz ist ja immer ein Thema beim Kochen. Und da habe ich ihm natürlich erzählt, dass ich bei K+S arbeite. Unsere weißen Berge konnte er sich nicht wirklich vorstellen. Nächstes Jahr will er mich deshalb im Werratal besuchen.“ Trotz Nachfragen und etlicher Schulterklopfer nach der TV-Ausstrahlung soll Kochen für Stefan Langlotz nur ein Hobby bleiben. Das wird seine Kollegen freuen, für die er auch schon gelegentlich am Herd stand.


Foto: Stefan Langlotz mit dem bekannten Fernsehkoch Johann Lafer, der die Sendung moderiert.

Kommentare

Link.