Heringen (Werra):
KSV Grün-Weiß Lengers kümmert sich seit 01. Januar 2020 um das GH Lengers

Regionales

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Ein Haus für das ganze Dorf soll zukünftig das Gemeinschaftshaus in Lengers wieder werden. Darüber sind sich der neue Träger des Dorfmittelpunktes, der ortsansässige Kegelverein Grün-Weiß Lengers, wie auch die Stadt Heringen (Werra) einig. „Nachdem die Stadtverordnetenversammlung im Jahr 2017 die Übertragung der Gemeinschaftshäuser beschlossen hatte, war es an uns, die Beschlüsse – angefangen mit Kleinensee und nun Lengers – umzusetzen“, beschreibt Bürgermeister Daniel Iliev die Ausgangslage.

So musste das Rad auch nicht neu erfunden werden, erklärt der Rathauschef. Immerhin sei das Gemeinschaftshaus in Kleinensee – der „Schlottentreff“ – eine Erfolgsstory für das Dorf Kleinensee geworden.

„Die Nutzung und Auslastung in Kleinensee lässt sich jedoch nicht mit Lengers vergleichen, dafür sind die Häuser von der Ausstattung alleine zu unterschiedlich“, so die Vorsitzende des neuen Trägervereins Ruth Walch. Walch sei jedoch optimistisch, dass, wenn nun ein ortsansässiger Verein die Verantwortung trägt, auch die Frequentierung des Hauses wieder zunehme.

Doch allein mit der Übergabe des Gemeinschaftshauses in Vereinshände wäre es nicht getan, erläutert Iliev: „Der Ortsbeirat hatte sich vorbildlich dafür eingesetzt, dass das Gemeinschaftshaus von innen saniert wird und dafür Gelder in den Haushalt aufgenommen werden. Deswegen haben wir mit der Übergabe auch gewartet bis alle Arbeiten abgeschlossen sind. Nun strahlt dieses Haus wieder und kann wieder zum Feiern genutzt werden. Und das Renovieren hat sich wirklich gelohnt.“

Im Haus wurden Malerarbeiten getätigt, die Elektrik wurde auf den neuesten Stand gebracht, die Böden in den Sälen erneuert, die Tische und Stühle wurden ausgetauscht und auch die Räumlichkeiten des Gemischten Chores und Gospelchor Lengers wurden aufgehübscht.

Bei der Übergabe des Gemeinschaftshauses an den Kegelverein bat Bürgermeister Iliev die Vorsitzende Walch darum, aus dem Gemeinschaftshaus ein Haus für das ganze Dorf zu machen: „Denn Gemeinschaftshäuser sind Orte der Begegnung und des sozialen Miteinanders eines ganzen Dorfes. Sie stiften Identität und geben den Bewohnern Möglichkeiten des Feierns und des Zusammenkommens“.