Wildeck-Obersuhl:
Landrat Dr. Koch besucht überörtliche Feuerwehren im Kreis

Regionales

Ein Artikel von Redaktion (pm)


Wertschätzt das besondere Engagement der Feuerwehrkameradinnen und –kameraden auf überörtlicher Ebene: Landrat Dr. Michael Koch (6. von rechts). Zusammen mit Thorsten Bloß (3. von links), im Landkreis zuständig für den Brandschutz, und dem stellvertretendem Kreisbrandinspektor Martin Orf (1. von rechts) stattete er den überörtlichen Wehren und denen mit zugeordneten Autobahnabschnitten einen Besuch ab. Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Egal ob Verkehrsunfall, Brand oder Gefahrguteinsatz: Die Feuerwehren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind stets zur Stelle, um das Wohl der Bürger zu garantieren. Können beispielsweise Großbrände von den Einsatzkräften vor Ort nicht allein bewältigt werden, helfen die überörtlichen Feuerwehren aus. „Sie sind 24 Stunden am Tag einsatzbereit“, wertschätzt Landrat Dr. Michael Koch das besondere Engagement der Feuerwehrkameradinnen und –kameraden.

Zusammen mit Thorsten Bloß, Leiter des Fachdienstes Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz beim Landkreis, und dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Martin Orf, stattete er jetzt allen drei überörtlichen Feuerwehren im Landkreis – in Bad Hersfeld, Rotenburg und Wildeck-Obersuhl – sowie denen mit zugeordneten Autobahnabschnitten – Bad Hersfeld, Kirchheim, Niederaula und Wildeck – einen Besuch ab.  

Auf seinen zwei Touren nahm sich Koch viel Zeit für die einzelnen Wehren. Neben Rundgängen sprach er mit den Verantwortlichen der Wehren über die Aufgaben und Herausforderungen der Wachen. Die überörtlichen Feuerwehren stellen Räumlichkeiten für die Aus- und Weiterbildung zur Verfügung und unterhalten besondere Fahrzeuge. Jede Feuerwache hat gesonderte Aufgaben. In Obersuhl werden die Feuerwehrgrundausbildung und die Ausbildung der Truppführer, Maschinisten und Sprechfunker im ganzen Kreis durchgeführt. In Rotenburg steht neben der Drehleiter auch der Einsatzleitwagen 2. Ebenfalls über eine Drehleiter sowie zwei Gerätewagen Gefahrgut und Wasserrettung verfügt die Feuerwehr Bad Hersfeld. Zudem sind dort die Atemschutzübungsstrecke und die Schlauchwaschanlage zu finden. Hierfür erhalten die drei Feuerwehren vom Landkreis einen Zuschuss von durchschnittlich etwa 85.000 Euro pro Jahr.

Gesprochen wurde außerdem über die Digitalisierung und den steigenden Verwaltungsaufwand für die Feuerwehren. So müssen alle Einsatzdaten in der Feuerwehr-Verwaltungssoftware Florix eingetragen werden. „Als Landkreis unterstützen wir unsere Feuerwehren, wo wir nur können“, sagt Koch. „Die Freiwilligen Feuerwehren leisten hervorragende Arbeit.“