Hohenroda:
Landstreicher auf dem Schulhof der Grundschule Hohenroda

Regionales

Ein Artikel von (pm)

Mit der Intention, das verblasste Fußballfeld auf dem Schulhof aufzufrischen, machten sich die drei Lehrerinnen Daniela Münzel, Daniela Gerlach und Michelle van Thiel in der Zeit der Corona-bedingten Schulschließung an die Arbeit.

Ausgestattet mit Messwerkzeugen, Kreide und Klebeband und der ersten Lieferung Markierungsfarbe ging es los, natürlich bei der Größe des Schulhofs immer mit dem notwendigen Abstand.

Anders als gedacht, wurde das Schulhofprojekt zu einer wochenlangen, leidenschaftlichen und kreativen Schaffensphase, zwischen Notbetreuung und Erstellung der Homeoffice- Wochenpläne für die Schülerinnen und Schüler der eigenen Klassen.

Immer neue Motive in leuchtend bunten Farben als Überraschung für die Kinder der Grundschule Hohenroda , wenn sie aus dem Homeschooling zurückkehren - das war eine der Intentionen der drei Lehrerinnen.

Genauso wichtig war es den drei Kolleginnen, als gesundheitsfördernde Schule, Möglichkeiten für bewegtes Lernen auf dem Schulhof zu schaffen: Hüpf- und Lernspiele, eine Straße mit Verkehrsbeschilderung, ein Wahrnehmungs-Parcours und eine "Chamäleon-Pause" vervollständigten den Schulhof.

Für den Schulgarten wurden noch alte Autoreifen in den Farben der Grundschule Hohenroda angemalt und mit Tiermotiven verschönert. Abgerundet wurde das Projekt durch das Logo der Schule.

Gemeinsam mit der Schulleiterin, Frau Hartwig und der Vorsitzenden des Fördervereins, Frau Metz, feierten die Kolleginnen, natürlich mit Abstand, den "schönsten Schulhof der Welt". Zu diesem Anlass wurde ein Apfelbaum auf der "Verkehrsinsel" des Fahrzeugparcours eingepflanzt.

Einige Kinder der Notbetreuung durften den neugestalteten Schulhof bereits auf Herz und Nieren prüfen. Das Fazit der Tester: „Es ist alles super, aber es fehlt noch eine Autowerkstatt!" Damit ist das nächste Projekt geboren.

Text: Daniela Münzel, Michelle van Thiel und Daniela Gerlach