Heringen (Werra):
Spende an Heringer Feuerwehren zur Förderung der Kinder-und Jugendarbeit

Regionales

Ein Artikel von Hans Ries (pm)

Ursprünglich war meine jetzige Spende an die Feuerwehr für die Breitbandanbindung der Heringer Werratalschule gedacht und zweckgebunden dort bereits 2014 eingezahlt worden, erklärt Hans Ries.

Alle nachfolgenden Bitten an den Landrat, den bereits damals möglichen Anschluss der Werratalschule direkt an das Glasfasernetz auch zu realisieren, zumal die Stadt die nötige Infrastruktur sogar bis in das Schulgebäude verlegt hatte, blieben jedoch bis heute vergebens.

"Erschrocken war ich, dass ich trotz dieser großzügigen Zahlung nun von der Heringer SPD und dem Bürgermeister sogar als Schuldiger für den bis heute nicht erfolgten Breitbandanschluss der Werratalschule heftig angegriffen wurde, wohl weil ich seinerzeit nur 2.000€ und nicht die kompletten 10.000€ für den Anschluss gespendet habe.

Auch daraufhin habe ich nun darum gebeten, mir das Geld wieder zu erstatten, weil es zudem nicht weitere 5 Jahre ungenutzt herumliegen soll. Ausdrücklich betonen möchte ich, dass m. E. weder die damalige noch die jetzige Schulleitung irgendein Verschulden trifft, sondern im Wesentlichen den zuständigen Entscheidungsträger, also den Landrat, der den seit 5 Jahren möglichen Anschluss der Schule bis heute ausdrücklich nicht durchgeführt hat.

Ich bin daher überzeugt, das Geld bringt bei der Förderung der Kinder-und Jugendarbeit in den Heringer Feuerwehren deutlich schnellere Erfolge.

Und nur, um der hiesigen SPD und dem Bürgermeister zu ihrer heftigen öffentlichen Kritik an mir etwas entgegenzuhalten: Meine Spenden der letzten drei Jahre aus meinen privaten Mitteln allein an die Heringer Feuerwehren betragen dann gut 5.500€.

In meiner Zeit als Bürgermeister dürften meine privaten Spenden und Sachspenden im Wesentlichen zugunsten der Heringer Kinder-und Jugendarbeit gut 25.000€ erreicht haben, selbstverständlich ohne den Anspruch auf eine einzige Spendenquittung, weil mir auch das schon heftigst vorgehalten wurde", so Hans Ries abschließend.