Heringen (Werra):
WGH: Wurden in Heringen Straßen grunderneuert wo es nicht nötig war?

Politik

Ein Artikel von Hans Ries(pm)

Zu den Vorwürfen der Heringer SPD bezüglich unnötigen Straßenbaues teilt WGH-Pressesprecher Ries mit: Tatsächlich wurden in Heringen mehr als „nur“ in 97 Straßen ab 2004 zwingend neue Wasser-und Kanalleitungen verlegt, aber nicht alle Straßen wurden grunderneuert. 

Einen Grabenschluss gab es jedoch nur dort, wo es technisch sinnvoll und somit wirtschaftlich gemäß § 92 HGO zulässig war. Außerdem gibt es hierzu auch entsprechende Begehungs-und Beschlussprotokolle des Bauausschusses und in Folge des Stadtparlamentes. 

Hinzu kommt, dass bei einer Grunderneuerung im Zuge des Leitungsbaues zugunsten der Anlieger die Kanalgrabenbreite abgezogen werden kann, was bei einer späteren Grunderneuerung nicht mehr möglich ist. Genau die Einhaltung der Wirtschaftlichkeit bei den Straßenbaumaßnahmen wurde nicht nur von den Ingenieurbüros berücksichtigt, sondern auf Veranlassung des Parlamentes von einem weiteren externen Fachbüro geprüft. Das Ergebnis entsprach den damaligen Planungen.

Hatten etwa alle Fachleute, inklusive der eigenen städtischen Ingenieure sowie denen des Rechnungsprüfungsamtes weniger Ahnung als jemand, der z. B. lediglich Politik studiert hat, fragt Ries. 

Es ist ja oft so, führt Ries weiter aus, dass Leute, die sich am Bau noch nie ein Fingernägelchen schwarz gemacht haben, angeblich besser als alle Bauingenieure und Baufachleute wissen, wie richtig gebaut wird. Die Kollegen vom Bau nennen sie lächelnd Bordsteiningenieure.

Wohin es tatsächlich führt, wenn technisch wie wirtschaftlich offenbar völlig ahnungslose SPD- Politiker erfahrenen Baufachleuten ins Handwerk pfuschen, kann man z. B. am Berliner Flughafen mit Erschrecken erkennen. 

Straßenbeiträge wurden 1973 u. W. ausschließlich von der SPD in Heringen eingeführt.

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