Landkreis Hersfeld-Rotenburg:
Arbeitsmarktlage stabil! Arbeitslosenquote sinkt auf 4,0 Prozent

Wirtschaft

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Der Arbeitsmarkt in Waldhessen zeigt sich weiterhin stabil. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Hersfeld-Rotenburg liegt mit 2.582 arbeitslosen Menschen nochmals unter dem Niveau des Vormonats (-38 Personen oder 1,5 Prozent); die Arbeitslosenquote ist auf 4,0 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitslosen um 234 (-8,3 Prozent).

Je nach Personengruppe verläuft die Entwicklung unterschiedlich. So ist die Arbeitslosigkeit bei den älteren Arbeitslosen gesunken. Aktuell sind 843 Frauen und Männer über 50 Jahren arbeitslos gemeldet, vor einem Jahr waren es noch 891. „Die Unternehmen in der Region wissen die in vielen Berufsjahren erworbene Kompetenz älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schätzen. Zugleich haben die meisten erkannt, dass sie möglichst jedes Potenzial ausschöpfen müssen, um ihren Fachkräftebedarf zu decken“, so Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. Die Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren ist im Juni um 11 Personen auf 291 (+3,9 Prozent) angestiegen. Das Ende von Ausbildungsverhältnissen spielt wie üblich eine Rolle beim Anstieg der Arbeitslosigkeit bei der Personengruppe der Jüngeren unter 25 Jahren. Die Vermittlungsbemühungen der Arbeitsagentur laufen auf Hochtouren. „Ich gehe davon aus, dass die meisten Ausbildungsabsolventen in nächster Zeit beruflich integriert werden können“, zeigt sich der Agenturleiter optimistisch. Die Zahl der erwerbslosen Ausländerinnen und Ausländer ist im Landkreis Hersfeld-Rotenburg auf 770 gesunken (-1,9 Prozent zum Vormonat, -8,3 Prozent zum Vorjahr).

Auf der Stellenseite wird die relativ große Nachfrage der Wirtschaft nach Arbeitskräften deutlich. So konnte der Arbeitgeberservice seit Beginn des Jahres 2.053 Stellen rekrutieren. Momentan liegen der Arbeitsagentur insgesamt 1.259 Stellen zur Vermittlung vor. „In fast allen Branchen fehlen den Unternehmen mittlerweile qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der eigenen Ausbildung und der Einstellung von außen wird der Aspekt der betrieblichen Weiterbildung immer wichtiger, um die eigenen Fachkräftebedarfe zu decken“, weiß Dombrowski.

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