Oberzella:
Freisprechung in Oberzella: Ausbildungsende für 43 Männer und Frauen

Wirtschaft

Ein Artikel von Redaktion (pm)

39 junge Frauen und Männer sowie vier Umschüler haben ihre Ausbildung im Werk Werra erfolgreich beendet
39 Auslerner und erstmals vier Umschüler zum Bergbautechnologen wurden jetzt im Rahmen einer Feier im thüringischen VachaOberzella freigesprochen. Sie war der traditionelle Abschluss ihrer mehrjährigen Ausbildung bzw. Umschulung im Werk Werra. Von den 40 Männern und drei Frauen stammen 13 aus Thüringen, 29 aus Hessen und einer aus Niedersachsen. Die Umschüler haben alle berufliche Erfahrung bzw. ein Studium absolviert und sich bewusst dafür entschieden, noch einmal zu neuen beruflichen Ufern aufzubrechen.

Die beiden Auszubildenden (zum Industriemechaniker) Marvin Hüllmann und Tobias Krug begrüßten die Auslerner, ihre Angehörigen sowie die weiteren Gäste der Feierstunde und führten souverän durch die Veranstaltung. Als Vertreter der Werksleitung stellte Johannes Zapp, Leiter Grubenbetriebe, fest, „dass es sich für junge Menschen bisher immer gelohnt habe, sich bei K+S zu bewerben“. Er dankte den frisch gebackenen Facharbeitern für ihren Einsatz und ihr Engagement und den Ausbildern für die gute Betreuung während der Ausbildung.

Lob aus der Kommunalpolitik

Bürgermeister Martin Müller (Vacha) lobte die Region für ihre schulischen und Freizeitangebote – auch im Hinblick auf sehr gute berufliche Perspektiven: „Bei uns gibt es alles, was eine erfolgreiche Region braucht.“ Elke Künholz, Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises HersfeldRotenburg, verwies auf den zunehmenden Fachkräftemangel und dankte K+S für das große Ausbildungsengagement („15 % aller Ausbildungsplätze im Landkreis entfallen alleine auf K+S“). Sie brach eine Lanze für ländliche Regionen und sagte, dass der Landkreis vieles unternehme, um junge Menschen hier zu halten, z.B. auch durch eine gut ausgebaute Infrastruktur.

Auszeichnung der besten schulischen und betrieblichen Leistungen

Marc Wohlfarth, stellvertretender Leiter der Ausbildung, wies darauf hin, dass bei einer Freisprechung erstmals auch Umschüler dabei seien. Er leitete auch zur Ehrung der besten schulischen und betrieblichen Leistungen durch die Vertreter des Werkes, die Ausbilder sowie der Beruflichen Schulen Bad Hersfeld über.

Betriebsratsvorsitzender André Bahn, der auch zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen Stellung bezog, stellte fest, dass sich für die jungen Facharbeiter die Anstrengungen von Ausbildung und Umschulung lohnen. Er appellierte an die jungen Frauen und Männer, sich in die Gesellschaft einzubringen und für Arbeitsplätze in der Industrie einzutreten.

Den Abschluss der Gratulanten bildete Leon Kunkel als Vorsitzender der Jugend und Auszubildendenvertretung, der sich über das große Engagement von Azubis und Ausbildern erfreut zeigte. Maximilian Rohrbach, angehender Bergbautechnologe der Fachrichtung Tiefbautechnik, dankte im Namen aller Azubis und frisch Ausgelernten für die gute Betreuung durch die Ausbilder in den zurückliegenden Jahren.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Schülerband der Eichelbergschule aus Berka an der Werra.

Ausbildung im Werk Werra

Wer Interesse an einer Ausbildung im Werk Werra hat, kann sich auf der Homepage der K+S dazu informieren. Dort gibt es Informationen zum Ausbildungsplatzangebot, zu den einzelnen Berufen und zum Bewerbungsverfahren:
http://www.kpluss.com/de/ausbildung/ausbildungsstandorte/kaliwerra.html


Foto: K+S | Die freigesprochenen Azubis und Umschüler zusammen mit Gästen der Feier vor dem Veranstaltungsort in Vacha-Oberzella