Heringen (Werra):
K+S erhöht Kapazität bei Magnesiumsulfat wasserfrei

Wirtschaft

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Durch die Inbetriebnahme einer neuen Anlage am Standort Wintershall des Werkes Werra ist K+S nun in der Lage, deutlich größere Mengen des stark nachgefragten Spezialitätenprodukts Magnesiumsulfat wasserfrei herzustellen. In die neue Anlage hat K+S in den letzten knapp drei Jahren rund 34 Mio. € investiert. Die Produktionskapazität steigt damit um wesentlich mehr als die Hälfte und ermöglicht es K+S, die bedeutende Stellung bei diesem Produkt in Europa weiter auszubauen. Die Maßnahme unterstützt die Strategie Shaping 2030, die unter anderem den Ausbau des Spezialitätengeschäfts vorsieht.

Magnesiumsulfat wasserfrei ist ein Produkt für zahlreiche Anwendungen. Es wird beispielsweise im Kundensegment Industrie von der Zellstoffindustrie zur Stabilisierung der Fasern sowie zur Bleichung nachgefragt. Agrarkunden setzen es unter anderem im stark wachsenden Bereich Fertigation (= Einsatz von Düngemitteln in Bewässerungssystemen) sowie als Granulierhilfsmittel bei Mehrnährstoffdüngern ein.

"Mit der deutlich höheren Produktverfügbarkeit werden wir nun sehr viel besser in der Lage sein, die wachsenden Bedarfe unserer Industrie- und Agrarkunden bei diesem Produkt zu decken sowie neue Kunden hinzuzugewinnen", sagt Alexa Hergenröther, Leiterin der Operativen Einheit Europe+ von K+S. "Außerdem stärken wir mit dem höheren Angebot unser Portfolio an hochwertigen Spezialprodukten."

Neben Magnesiumsulfat wasserfrei wird in der neuen Anlage auch das Tierfuttermittelprodukt KaSa Mag 98 hergestellt.

Durch die Optimierung der Produktionsprozesse und der Anwendung von internem Know-how wird in der neuen Anlage deutlich weniger Abwasser anfallen und im Vergleich zur bisherigen Anlage hohe Mengen an Frischwasser eingespart.