Heringen (Werra):
K+S: Extreme Trockenheit beeinträchtigt Kaliproduktion

Wirtschaft

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Die anhaltende, extreme Trockenheit der vergangenen Monate führt dazu, dass die Produktion an einzelnen Standorten des Verbundwerks Werra temporär unterbrochen werden muss. Aufgrund der außergewöhnlich geringen Wasserführung der Werra steht dem Werk dieser Hauptentsorgungsweg nicht mehr in ausreichendem Umfang zur Verfügung.

Der Standort Wintershall wurde daher heute Vormittag heruntergefahren und kann bis auf weiteres nicht mehr produzieren. Am Standort Hattorf ist die Produktion zunächst noch gesichert. Hält die niedrige Wasserführung weiter an, so muss auch dieser Betriebsteil heruntergefahren werden. Der Standort Unterbreizbach kann hingegen nach heutiger Prognose weiter produzieren.

K+S unternimmt alle Anstrengungen, um die Produktion am Werk Werra so schnell wie möglich wieder zu steigern. Zusätzliche Maßnahmen zur Abwasserentsorgung werden derzeit geprüft.

Ein Kalender auf der K+S-Website gibt einen Überblick auf die aktuelle Produktion an den einzelnen Standorten des Werkes Werra.