Heringen (Werra):
Haushalt der Kalistadt genehmigt

Politik

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Ein Lichtblick in den schwierigen Zeiten für die Kalistadt: die langersehnte Genehmigung des Haushaltes 2020 liegt nunmehr der Stadtverwaltung vor. Mit der Haushaltsgenehmigung ist die Stadtverwaltung wieder voll handlungsfähig. So können nun alle Vorhaben für das Jahr 2020 abgearbeitet werden. Bürgermeister Daniel Iliev freut sich darüber, dass der eingeschlagene Weg von der Kommunalaufsicht anerkannt wird und der Stadt nach schwierigen finanziellen Jahren in der Vergangenheit durch ebenjene „eine positive Trendwende“ attestiert.

„Ohne einen genehmigten Haushalt, wären wir – bis auf gesetzlich vorgeschriebene Leistungen – kaum handlungsfähig“, weist Bürgermeister Iliev auf die Wichtigkeit eines genehmigten Haushaltes hin. „Nunmehr können wir unsere Aufgaben in Angriff nehmen und die Vorhaben für das Jahr 2020 abarbeiten. Zudem freue ich mich, dass mein 2016 auferlegtes Konzept zur finanziellen Gesundung greift und wir die positiven Auswirkungen auch wirklich spüren. Dies würdigt die Kommunalaufsicht ausdrücklich im Rahmen der Genehmigung. Danke dafür.“

Im Rahmen von Konsolidierungsmaßnahmen und der Überprüfung der unterschiedlichen Produkte auf Wirtschaftlichkeit, konnte so in der Kalistadt eine Basis geschaffen werden, wodurch behördliche auferlegte Sparzwänge umgesetzt wurden, diese aber nicht zwangsläufig zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger gingen: „Wir dürfen nicht vergessen, dass ich mit einer Verschuldung von ca. 107 Mio. Euro meine Amtszeit beginnen musste. Mittlerweile haben wir zwanzig Mio. Euro davon abbauen können. Jedoch weiß niemand, wie uns die Corona-Krise finanziell treffen werden. Da wir im Werratal jedoch krisenerprobt sind, behalte ich die Hoffnung, dass wir einigermaßen die Krise überstehen werden.“

Am 6. Februar 2020 beschloss die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Heringen (Werra) den Haushaltsplan 2020 mit einem Überschuss von 26.520 Euro. „Anvisierte Projekte in diesem Jahr sind u.a. die Sportplatzsanierung in der Kernstadt, die Sanierung der Friedhofshalle in Widdershausen, Investitionen in den Brandschutz, die Unterstützung bei der Errichtung einer altersgerechten Wohnanlage, Vereinsförderung sowie die weitere Umsetzung des Stadtumbaus, nur um ein paar wenige zu nennen“, betont der Rathauschef.