Landkreis Hersfeld-Rotenburg:
SPD-Nachwuchs wählt Malte Martach zum neuen Vorsitzenden und kritisiert schwarz-

Politik

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Die JungsozialistInnen (JUSOS) in der SPD Hersfeld-Rotenburg haben sich auf ihrer jährlichen Unterbezirkskonferenz neu formiert. Dabei kam es an der Spitze der Jusos zu einem Führungswechsel. Der 24- jährige Malte Martach aus Bad Hersfeld löste Anisa Tiza Mimun als Vorsitzende ab. Als seine Stellvertreter wurden Amy Petzel (Bad Hersfeld) und Maik Naumann (Rotenburg) gewählt. Als Beisitzer wurden Nadine Zacher (Philippsthal), Janina Funke (Heringen), Lukas Piller (Wildeck) , Jan Hüller , René Petzold (Schenklengsfeld) und Anisa Tiza Mimun (Bad Hersfeld) gewählt. Vervollständigt wird der Vorstand durch den Schriftführer Jan Olbricht (Schenklengsfeld).

Der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke lobte ausdrücklich die Arbeit von Anisa Tiza Mimun und bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung der Jusos im zurückliegenden Landtagswahlkampf. „Wir haben in den letzten Jahren eine engagierte Vorsitzende gehabt, die weiterhin im Amt der Beisitzerin ihre Erfahrungen einbringen kann.“

Malte Martach dankte seiner Vorgängerin für deren langjährige Arbeit und Engagement. „Wir Jusos sind im Kreis gut aufgestellt und konnten in den vergangenen Jahren beweisen, dass wir eine starke Stimme für die junge Generation sind. Dies gilt besonders im Jahr der Europawahl. Die herbe Niederlage, die wir in der Landtagswahl erlitten haben, gilt es bei der Europawahl wiedergutzumachen und unsere Europaabgeordnete Martina Werner mit einem engagierten Wahlkampf zu unterstützen.“

Das Kernthema der Zukunft wird der demographische Wandel in unserer Region sein.

„Die schwarz-grüne Landesregierung setzt von Anfang an falsche politische Prioritäten. So kann es nicht deren Ziel sein, den ländlichen Raum kaputt zu sparen und so vor allem junge Menschen zwingen, zur Berufsausbildung oder Studium die Heimat zu verlassen.“  So könne nach wie vor der ländliche Raum nicht nachhaltig gestärkt werden. Eine weitere untragbare Entscheidung der Landesregierung sei die vor der Landtagswahl beschlossene „Abschaffungen“ von Straßenbaubeiträgen und der Kita-Gebühren, erklärt Malte Martach „Diese Mogelpackungen schieben den schwarzen Peter den Gemeinden zu und zwingen sie zumeist zwischen der Abschaffung der Straßenbaubeiträge oder kostenfreien Kindertagesstätten zu entscheiden. Auch hier zeigt sich das wahre Gesicht der Landesregierung. Deshalb fordern wir Jusos eine tatsächliche Abschaffung der Straßenbaubeiträge und kostenfreie Kitas!“, so Martach.