Heringen (Werra):
Thüringens Ministerpräsident Ramelow beim Aktionsbündnis K+S

Politik

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Auf den Tag genau ein Jahr nach dem großem Festakt zu 125 Jahren Kalivorkommen im Werratal machte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sein Versprechen wahr und besuchte erneut die Kalistadt Heringen. Im Gespräch mit dem 2016 gegründeten Aktionsbündnis K+S (bestehend aus den Bürgermeistern von Unterbreizbach, Hohenroda, Philippsthal und Heringen sowie den Betriebsräten Andre Bahn und Stefan Böck) betonte Ramelow seine Motivation und seine Unterstützung für das Werratal sowie die 4400 Kumpel vor Ort. 

Im Gespräch ging es insbesondere um die künftig geplante Einstapelung gesättigter Produktionswässer in der stillgelegten Grube Springen (Thüringen), die Haldenbegrünung und -erweiterung; aber auch Themen fernab K+S wie die Zusammenarbeit zwischen Hessen und Thüringen im Bereich der Trinkwasserversorgung wurden besprochen.

Die Teilnehmer des Aktionsbündnisses zeigten sich zufrieden: „Es ist schon bemerkenswert, dass sich der Thüringer Ministerpräsident einen Tag nach dem Tag der Deutschen Einheit die Zeit nimmt und uns in Hessen besucht, um auch Rede und Antwort zu stehen. Insbesondere sein hohes Wissen über die technischen Abläufe der Kaliproduktion zeigen, dass er sein Engagement ernst meint. Wir bleiben weiter im Gespräch und danken dem Ministerpräsidenten für den Optimismus, den er uns auf den Weg gibt.“

Foto: v.l.n.r.: Ralf Orth (Bürgermeister Marktgemeinde Philippsthal), Daniel Iliev (Bürgermeister Stadt Heringen (Werra)), Stefan Böck (stellv. Betriebsratsvorsitzender K+S Werk Werra), Bodo Ramelow (Ministerpräsident Freistaat Thüringen), André Bahn (Betriebsratsvorsitzender K+S Werk Werra), Roland Ernst (Bürgermeister Gemeinde Unterbreizbach), Stefan Kümmel 1. Beigeordneter Gemeinde Hohenroda).