Heringen (Werra):
Senior fällt auf Trickbetrüger rein

Blaulicht

Ein Artikel von

Ein Mann aus Heringen wurde am Freitag (02.10.) Opfer dreister Trickbetrüger. Diese riefen mittags bei dem Geschädigten an, gaben sich als Bankmitarbeiter aus und behaupteten, aufgrund einer Abbuchung eines Onlinedienstleisters die Bankkarte des Mannes überprüfen zu müssen. Einer der Trickbetrüger suchte anschließend die Wohnanschrift des Geschädigten auf und begab sich in dessen Wohnung. Er nahm die Bankkarte an sich, verließ die Wohnung und tätigte kurz darauf eine Bargeldabhebung eines vierstelligen Eurobetrags.

Kurze Zeit später wurde der Senior mutmaßlich von denselben Trickbetrügern erneut telefonisch kontaktiert und darauf hingewiesen, dass die Polizei zwecks Spurensicherung aufgrund des vorangegangenen Diebstahls seiner Bankkarte zu seiner Wohnung kommen würde. Er ließ einen Unbekannten erneut in seine Wohnung, der in der Folge Bargeld in mittlerer dreistelliger Höhe entwendete und anschließend fußläufig flüchtete.

Der falsche Polizeibeamte wird wie folgt beschrieben:

  • männlich
  • schlanke Statur
  • kurze lockige Haare
  • bekleidet mit einer schwarzen Jacke und weißen Sneakern

Zeugen, die Hinweise zu den Sachverhalten oder zu sich auffällig verhaltenden Personen oder Fahrzeugen am Freitag (02.10.) zwischen 11 Uhr und 18 Uhr in Heringen machen können, werden gebeten, sich an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de zu wenden.

Ihre Polizei gibt Tipps:

  •  Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon oder an      ihrer Haustür als Bankangestellter ausgibt, den Sie möglicherweise als solchen nicht erkennen.
  •  Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld, Wertsachen, TANs oder Überweisungen von Ihnen fordert.
  •  Rufen Sie den Ihnen bekannten Bankmitarbeiter unter der Ihnen bekannten Telefonnummer oder die Polizei unter der 110 an.
  • ACHTUNG: Nutzen Sie hierzu nicht die Wahlwiederholungstaste, sondern legen Sie das Gespräch bewusst auf und wählen Sie die Nummer neu in das Telefon ein.
  • Mittels sogenanntem "Call-ID-Spoofing" können Betrüger tatsächlich jede frei gewählte Rufnummer auf dem Telefondisplay ihrer Opfer anzeigen lassen und sich so das Vertrauen erschleichen

 

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