Verbesserungen auch mit sparsamen Mitteln möglich
Die Ergebnisse des aktuellen HeimatCheck der Hersfelder Zeitung zeigen deutlich, dass Heringen mit 5,56 Punkten im unteren Bereich des Kommunalrankings liegt. Die Zeitung schreibt: „Die Schlusslichter sind hingegen Kirchheim (5,69), Heringen (5,56) …“. Auch bei der Lebensqualität landet Heringen am unteren Ende: „Am unteren Ende liegen Breitenbach/H. (6,49) und Heringen (6,44).“ Für die WGH bestätigt diese Umfrage, was wir seit Langem ansprechen: Heringen braucht neue Impulse, die den Alltag der Bürgerinnen und Bürger spürbar verbessern – und viele davon lassen sich auch mit einem sparsamen Haushalt umsetzen.
Besonders die Bereiche Jugend, Freizeit und Lebensqualität schneiden schwach ab. Die Kategorie Jugendliche erreicht nur niedrige Werte, was die Zeitung mit „Mit einem Durchschnitt von 4,81 rangiert die Kategorie Jugendliche auf dem vorletzten Platz“ beschreibt. Genau hier setzt die WGH an: Wir wollen Begegnungsorte stärken, wie bspw. den Sportplatz in Heringen für die Allgemeinheit öffnen – Maßnahmen, die vor allem durch geschickte Nutzung bestehender Räume, Kooperationen mit Vereinen und ehrenamtliches Engagement realisierbar sind. Auch die Stärkung und bessere Vernetzung der Vereine erfordert vor allem Organisation, Kommunikation und Unterstützung, nicht zwingend hohe Ausgaben.
Im Freizeitbereich zeigt der HeimatCheck ebenfalls deutliche Defizite. Die WGH setzt auf ein modernes, aber finanziell verantwortungsvolles Freizeitkonzept, das vorhandene Einrichtungen wie Schwimmbad, Campingplatz, Minigolf und Tennisanlage besser miteinander verzahnt. Ergänzungen wie Wohnmobilstellplätze oder ein Abenteuerspielplatz mit Bergbauthematik lassen sich schrittweise, fördermittelgestützt und in Kooperation mit regionalen Partnern umsetzen – ohne den Haushalt zu überlasten.
Auch die Lebensqualität insgesamt lässt sich verbessern, ohne große finanzielle Risiken einzugehen. Die Aufwertung der Innenstadt, der Ausbau des Fahrradwegenetzes oder mehr Lärmschutz an Bahnstrecken sind Projekte, die vor allem Planung, politische Initiative und Fördermittelakquise erfordern. Die WGH setzt bewusst auf Maßnahmen, die Wirkung entfalten, ohne neue Schulden zu verursachen – ganz im Sinne unseres Programms, das eine solide Haushaltsführung und den Stopp des Schuldenanstiegs fordert.
Michael Eckardt, Vorsitzender der WGH, betont: „Der HeimatCheck zeigt klar, wo Heringen steht. Viele Verbesserungen sind möglich, ohne den Haushalt zu belasten – entscheidend sind Ideen, Prioritäten und der Wille, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern anzupacken.“
Die WGH steht für unabhängige, bürgernahe und zukunftsorientierte Politik. Die Umfrage bestätigt, dass Heringen neue Ideen braucht – und viele davon sind mit kluger Priorisierung, Fördermitteln und bürgerschaftlicher Beteiligung erreichbar. Gemeinsam mit engagierten Menschen aus allen Ortsteilen wollen wir Heringen Schritt für Schritt stärken und voranbringen.