Die Sanierungsmaßnahmen verbessern die Verkehrssicherheit und Infrastruktur auf mehreren Kreisstraßen
Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg nimmt auch in diesem Jahr wieder seine Aufgabe wahr, die Kreisstraßen zu erhalten, reparieren und gegebenenfalls auszubauen. Somit wird eine Verbesserung der Infrastruktur im Landkreis sowie die verbesserte Verkehrssicherheit aller Straßenverkehrsteilnehmenden gewährleistet. Die Umsetzung der, in den Gremien beschlossenen, Baumaßnahmen erfolgt im Auftrag des Landkreises in Zusammenarbeit mit Hessen Mobil.
„Trotz der angespannten Haushaltslage gibt es Kreisstraßen-Projekte, die wir einfach umsetzen müssen, um der Verantwortung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden. Es gehört zu unseren Kern-Aufgaben, die Kreisstraßen so instand zu halten, dass sie die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen“, so Landrat Torsten Warnecke: „Wir konzentrieren uns in diesem Jahr auf fünf Projekte. Während die Kreisstraße in Asmushausen kurz vor der Fertigstellung steht, werden andere Maßnahmen in diesem Jahr begonnen.“
Im Jahr 2026 wird an folgenden Kreisstraßen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gearbeitet:
K1 Mecklar (Ludwigsau)
Die K1 ist durch den Ausbau des Gewerbegebiets Mecklar/Meckbach einem deutlich höheren Verkehrsaufkommen ausgesetzt. Das Projekt wird größtenteils vom Bund finanziert. Es ist geplant, dieses Jahr den ersten von mehreren Abschnitten zur Erneuerung der Kreisstraße durchzuführen. Im Kreishaushalt sind für 2026 Mittel in Höhe von 320.000 Euro eingeplant.
K40 Heenes (Bad Hersfeld)
In einer Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt Bad Hersfeld wird die Ortsdurchfahrt von Heenes auf einer Länge von rund 100 Metern grundhaft erneuert. Im Zuge dieses Bauprojektes wird auch eine Straßenstützwand erneuert. Die Gesamtkosten für diese Arbeiten betragen rund 1,35 Millionen Euro.
K50 Rockensüß (Cornberg)
Die bestehende Brücke über den Sontrabach bei Rockensüß muss aufgrund des baulich schlechten Zustandes komplett abgebrochen und vollständig neugebaut werden. Die Arbeiten umfassen außerdem die Anpassung der angrenzenden Straßenabschnitte und erforderliche Böschungs- und Stützwandarbeiten. Im Haushaltsjahr 2026 ist ein Kostenvolumen von rund 500.000 Euro vorgesehen, die Maßnahme wird in Höhe von 325.000 Euro gefördert. Insgesamt werden hier 1,1 Millionen Euro investiert.
K60 Lüdersdorf (Bebra)
Die bestehende Straßenstützwand in der Ortsdurchfahrt Lüdersdrof weist erhebliche Schäden und Verformungen auf. Im Rahmen der Arbeiten soll eine neue Stützkonstruktion hergestellt werden. Zusätzlich erfolgt eine Anpassung der Straßenentwässerung sowie die Sanierung des angrenzenden Fahrbahnbereichs. Für den Bau sind im Haushaltsjahr 600.000 Euro vorgesehen. Die Maßnahme wird mit 390.000 Euro gefördert. Insgesamt werden hier über eine Millionen Euro investiert.
K73 Asmushausen (Bebra)
In einer Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt Bebra wird seit 2023 die Ortsdurchfahrt von Asmushausen auf einer Länge von einem Kilometer inklusive einer Hangstützwand erneuert. Die Gesamtkosten für die Bauarbeiten betragen mehr als 1,7 Millionen Euro. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für dieses Jahr geplant.