Heringen (Werra):
WGH: Breitbandanschluss der Werratalschule

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Ein Artikel von Hans Ries (pm)

Offen gesagt, Landrat Dr. Koch lässt einen geradezu fassungslos zurück.

Auf meine Veranlassung und mit Unterstützung des Magistrats sowie der Stadtverordnetenversammlung wurde bereits 2014 ein Glasfaserkabel auf Kosten der Stadt Heringen bis in das Gebäude der Werratalschule gelegt.

Im gleichen Jahr, so der frühere Heringer Bürgermeister Hans Ries, wurde von mir eine diesbezüglich zweckgebundene private Spende in Höhe von 2000€ an die Schule gegeben, um so die ergänzende nötige Technik für den Glasfaseranschluss zu finanzieren. Entlastet wurde dadurch in gleicher Höhe der Kreis als Schulträger.

Am 22.09.2015 sagte der Landrat öffentlichkeitswirksam den schnellen Breitbandanschluss der Schule zu.

Am 07.04.2016, so Ries weiter, habe ich den Landrat nochmals schriftlich an sein Versprechen erinnert, jedoch vergeblich, weil die Werratalschule demnach kein besonderes Alleinstellungsmerkmal mehr haben sollte.

Es sollen also alle Schulen des Kreises gleich schlecht ausgestattet sein, statt möglichst gleich gut. 2019 habe ich dann frustriert meine 2000€ zurückverlangt und sofort als Spende an die Heringer Feuerwehren überwiesen.

Inzwischen sind schon wieder über eineinhalb Jahre nutzlos verstrichen, ohne dass sich etwas getan hätte.

Wenn dieser Landrat nun beteuert, dass man sich in Anbetracht des coronabedingten Fernunterrichtes der Schüler um die Digitalisierung der Schulen kümmern wolle, könnte das zynischer wohl kaum noch sein.

Man könnte auch feststellen: wo dieser Landrat ist, da geht es nicht, aber zum Glück kann er überall nicht sein.