Hessen:
Eternbund hessen wünscht allen Kindern und ihren Eltern einen guten Schulanfang

Kunst, Kultur & Soziales

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Das vergangene Schuljahr war geprägt durch Homeschooling und Distanzunterricht. Deshalb begrüßt der elternbund hessen e. V., dass im neuen Schuljahr – soweit wie möglich – Präsenzunterricht stattfinden soll. Schüler*innen, insbesondere Grundschulkinder, brauchen den persönlichen Kontakt, die individuelle Ansprache, das Einüben von Basiskompetenzen und Sozialverhalten.

Die Voraussetzungen stimmen optimistisch: viele Lehrer*innen haben sich impfen lassen, die verstärkte Präventiv-Maßnahmen in den ersten Schulwochen, mit drei Tests pro Woche und Maskenpflicht auch während des Unterrichts, geben eine gewissen Sicherheit. Außerdem gibt es jetzt ein Impfangebot für Schüler*innen. Die Entscheidung darüber muss nach Ansicht des elternbund hessen aber bei den Eltern liegen, der Schulbesuch darf auf keinem Fall von einer Impfung abhängig gemacht werden.

„Was uns Sorge bereitet ist die nach wie vor mangelhafte Ausstattung der Schulen: nicht in allen Räumen sind Luftfilter, die sanitären Anlagen sind z. T. in einem schlimmen Zustand und vielerorts fehlen die Voraussetzungen für den digitalen Unterricht“, so Klaus Wilmes-Groebel, Vorsitzender des elternbund hessen.

Bei vielen Schüler*innen sind noch erhebliche Wissenslücken vorhanden. Zwar wurden in den Ferien Nachholprogramme angeboten, aber damit wurde nur ein Bruchteil der Schüler*innen erreicht. Deshalb bleibt der elternbund hessen e. V. bei seiner Forderung Lernstandserhebungen durchzuführen und individuelle Förderpläne zu erarbeiten, damit alle Kinder ihre Rückstände ausgleichen können. Dazu brauchen die Schule Unterstützung durch zusätzliches Personal für pädagogische Unterstützung und Verwaltungstätigkeiten.

Lehrer*innen müssen entlastet werden, damit sie sich auf den Unterricht konzentrieren können. Was dem elternbund hessen große Sorge bereitet ist die hohe Zahl von Schulabbrecher*innen. Dazu Klaus Wilmes-Groebel: „Wir fordern den Kultusminister auf, für diese Jugendliche unverzüglich besondere Programme aufzulegen, damit sie ihre Schullaufbahn wieder aufnehmen und einen guten Abschluss erreichen.“