Heringen (Werra):
Mitgliederversammlung und Vorstandswahlen der WGH

Politik

Ein Artikel von Hans Ries (pm)

Nach den üblichen Berichten des bisherigen Vorsitzenden der WGH, Hagen Hildwein, sowie des Kassierers Oliver Kühnel sowie der einstimmigen Entlastung des Vorstandes folgten die nötigen Vorstandswahlen der stärksten politischen Gruppierung in Heringen.

Hagen Hildwein hatte bereits angekündigt, dass er nach 6 Jahren nicht noch einmal als Vorsitzender der WGH kandidieren wolle, da bei Ihm nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Militärdienst auch örtliche Veränderungen anstehen könnten. Hildwein betonte jedoch, dass er bis dahin in der WGH, wie auch als Amtsträger der Stadt Heringen aktiv bleiben wird.

Alle anwesenden Mitglieder waren sich einig, dass Hagen Hildwein sowohl als Vorsitzender der WGH als auch als Magistratsmitglied eine hervorragende Arbeit geleistet habe. Man bedankte sich darüber hinaus mit einer ganz besonderen Flasche Wein.

Für das Amt des zukünftigen Vorsitzenden wurde Hans Ries vorgeschlagen, zu seiner Stellvertreterin Ute Marhold, zur Schriftführerin Marie-Luise Siebert, zum Kassierer -wie bisher- Oliver Kühnel sowie als weitere Beisitzer Thomas Mötzing, Gerald Siebert und Michael Eckhardt.

Für den Redaktionsausschuss Hagen Hildwein, Michael Eckhard und Marie-Luise Siebert Manuela Hildwein, als Pressesprecher in Personalunion weiterhin Hans Ries.

Alle Beschlüsse zur Besetzung der Positionen in der WGH erfolgten einstimmig. Nach dem Bericht aus der Fraktion erfolgte eine grundsätzliche und lebhafte Diskussion zur aktuellen Stadtpolitik zu der die WGH immerhin die umfassendsten Anträge gestellt bzw. entsprechende Initiativen gezeigt habe.


Foto: WGH

Einen wesentlichen Punkt nahm dabei auch die Ausweisung eines eigenen Industriegebietes als Zukunftschance für die endliche Kaliindustrie ein, die jedoch seit vielen Jahren immer wieder an einer Mehrheit im Stadtparlament gescheitert war.
Zu dem von Bürgermeister Iliev in 2016 bevorzugten interkommunalen Industriegebiet auf dem Gemeindegebiet Wildeck hatte ihm auch die WGH seinerzeit, wenn auch sehr skeptisch, eine Chance eingeräumt, jedoch liegt bis heute -
erwartungsgemäß- kein Ergebnis vor.

Man war sich einig, soll Heringen eine wirtschaftliche Zukunft über die Kaliindustrie hinaus haben, muss die Dauerblockade von CDU und SPD zu einem eigenen Industriegebiet endlich überwunden werden.