Heringen (Werra):
SPD-Fraktion blickt zuversichtlich in die Zukunft

Politik

Ein Artikel von Alfred Rost

Die SPD-Fraktion in der Heringer Stadtverordnetenversammlung gibt sich nach zwei schwierigen Jahren 2016 und 2017 zuversichtlich, was die Zukunft der Stadt Heringen angeht. 2017 stand unter den Sternen wichtiger, aber schmerzhafter Einschnitte. Nun komme eine Phase der Nachhaltigkeit ist sich SPD-Fraktionsvorsitzender Alfred Rost sicher:

„Bürgermeister Daniel Iliev hat es bereits richtigerweise gesagt: nur durch eine finanzpolitische Kehrtwende zu den Jahren zwischen 2004 und 2016 schaffen wir es unsere liebgewonnenen Einrichtungen zu behalten und unsere Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen langfristig nicht noch mehr zu belasten. Das zarte Pflänzchen, das gerade aufkeimt, darf nicht durch Boshaftigkeit einer Fraktion zerstört werden.“ Immerhin seien es Zuzüge von jungen Familien, Bevölkerungswachstum, voll belegte KITAs, eine immer ausgeprägtere Interkommunalen Zusammenarbeit und nicht zuletzt ein mittlerweile in weiten Teilen konstruktives politischen Klimas, welches den Wählerinnen und Wählern mit der Wahl Ilievs recht geben. Nicht unerwähnt lassen möchte Rost an dieser Stelle auch die außerordentlich konstruktive Zusammenarbeit mit CDU und GfH.

Trotz allen Lobes stelle die SPD-Fraktion jedoch für 2018 klare Forderungen an die Verwaltung: die dringend notwendigen Investitionen an den städtischen Friedhöfen sollen umgesetzt werden; vor allem aber solle die kluge und nachhaltige Sparpolitik weitergeführt werden mit dem Ziel eines Haushaltsausgleiches in 2019; ebenso solle der Bürgermeister an seinem ausgleichenden Stil festhalten, der dringend notwendig sei, um die politische Ziele zum Wohle der Stadt zu erreichen.

Daneben wünsche sich Rost, dass die WGH künftig ihrer Verantwortung als größte Fraktion gerecht werde und nicht wie seit der Kommunalwahl nur durch destruktive Ausfälle auffällt. „Wir fragen uns schon, welches Ziel die WGH verfolgt? Geht es ihr nur um ein Einzelinteresse, sich reinzuwaschen oder darum das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückzugeben?“ Als Beispiel nennt Rost das sogenannte Innenstadtprojekt, welches ohne Sinn und Verstand durchgeboxt werden solle. „Seit Jahren wissen wir, die Stadt hat kein Geld und die notwendigen Flächen sind futsch. Mittlerweile sind wir nicht nur hinter Wildeck und Philippsthal, was das Angebot angeht, sondern auch Friedewald holt auf, nur weil die WGH auf einem toten Pferd geritten ist und weiter reitet“, erläutert Rost. Dass nun aber von der WGH sogar das Ried geopfert werden soll, nur weil man den eigenen Willen nicht durchsetzen kann, ist schon beachtlich und sollte den Bürgern zu denken geben. Hildwein und Co. setzen die Zukunft Heringens als Mittelzentrum aufs Spiel und beklagen dann auch noch, dass niemand mit ihnen spielen möchte. Neuestes Beispiel ist sogar, dass man anscheinend – wie wir in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung vernehmen durften – sogar gegen den Erhalt der Grundschule Wölfershausen sei.“

Trotz aller halbwahren und diffamierenden Info-Heftchen und Pressemeldungen der WGH bleibt die SPD-Fraktion lieber konstruktiv, statt ohne Substanz. „Die Stadt, alle Stadtteile sowie unsere Bürgerinnen und Bürger sind schließlich zu wichtig, als dass man sie der Verantwortungslosigkeit überlässt“, so Rost abschließend.

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