Heringen (Werra):
Kirchenvorplatz wird zum Ort der Begegnung: Stadtumbau nimmt Fahrt auf

Regionales

Ein Artikel von Redaktion (pm)

„Wir verfügen nun über einen wunderschönen Platz der Begegnung in unserer Stadt“, sind sich Pfarrer Dr. Thorsten Waap und Bürgermeister Daniel Iliev einig über das Ergebnis des Kirchenvorplatzes in der Heringer Innenstadt. Diverse Abstimmungen, Gremienbeschlüsse, Planungen und ca. sechs Monate Bauzeit waren vergangen, bis das von Bund und Land geförderte Projekt im Rahmen des Stadtumbauprogrammes umgesetzt wurde. Der Kostenrahmen betrug dabei 209.000 Euro, wobei 146.300 Euro durch Bund und Land finanziert wurden. Hinzu kommen die Anteile der Kirche mit 41.800 Euro sowie Stadt mit 20.900 Euro.

„Mit dem Kirchenvorplatz hat unser Stadtumbau nunmehr richtig Fahrt aufgenommen“, betont Heringens Bürgermeister Daniel Iliev. „Mit dem Umbau des Angers haben wir ein weiteres wichtiges Projekt in der Hauptstraße in der Pipeline. Dieser soll offener, attraktiver und moderner gestaltet werden, damit sich der Anger mit dem Kirchenvorplatz in ein einheitliches Bild fügt“, gibt Iliev einen Ausblick für ein weiteres wichtiges Projekt. Darauf aufbauend betont Pfarrer Dr. Waap die Wichtigkeit von Begegnungsstätten in kleinen Kommunen wie der Stadt Heringen: „Kirchen sind offene Orte, die einladen sollen. Uns als Kirchengemeinde war von Anfang an wichtig, dass wir nicht nur zweckmäßig bauen wollen, sondern allen, egal, ob Gemeindemitgliedern oder Menschen von außerhalb, einen Ort der Begegnung schaffen wollen. Dies ist uns gemeinsam mit der Stadt Heringen sehr gut gelungen.“

Bürgermeister und Pfarrer danken neben den städtischen Gremien, der Stadtverwaltung, dem Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Heringen, dem Architekturbüro Kirschner für die Planung des Platzes, der Firma Zilch für die Bauausführung sowie dem Büro DSK Wiesbaden für die Betreuung im Rahmen des Stadtumbaus.


Foto: Stadt Heringen (Werra) | Nutzen den neuen Brunnen direkt zur Abkühlung: Pfarrer Dr. Thorsten Waap und Bürgermeister Daniel Iliev. Im Hintergrund Daniela Kirschner-König und Frank Knies vom Architekturbüro Kirschner.