Heringen (Werra):
Magistrat der Stadt Heringen (Werra) steht hinter der Kaliindustrie

Regionales

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Der Magistrat der Stadt Heringen (Werra) stellt sich hinter die heimische Kaliindustrie und unterstützt die geplanten Bemühungen des Unternehmens K+S, um langfristig die Arbeitsplätze und die Kaliproduktion im Werratal zu sichern sowie die Umwelt möglichst wenig zu belasten. Des Weiteren begrüßt der Magistrat die Unternehmungen des Kaliproduzenten, dem Werratal eine langfristige Perspektive zu bieten. Dies öffentlich klarzustellen, haben die Magistratsmitglieder in ihrer gestrigen Sitzung (5. Februar 2018) einstimmig beschlossen.

Der Grund, warum sich der Magistrat mit diesem Thema während seiner Sitzung beschäftigte, waren aktuelle – und aus Sicht der Magistratsmitglieder polemische – Presseberichte zum Vorhaben der Haldenabdeckung. Der Magistrat stellte klar, dass er sich
davon distanziere und gleichzeitig die Presseberichte jegliche Konstruktivität vermissen ließen. Es würden unnötig Ängste bei den Bürgerinnen und Bürgern geschürt und zudem Vorschläge gebracht, die fernab jeglicher Realität seien.

Die Magistratsmitglieder seien sich einig, dass Fakten zählen sollten und nicht Horrorszenarien, heißt es aus dem Rathaus. Nur mit Fakten und einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Unternehmens K+S ließen sich die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte klug meistern. Wenn Arbeitsplätze wirklich gesichert werden sollten in der Stadt Heringen (Werra), wenn Umwelt und Wirtschaft tatsächlich in Einklang gebracht werden sollten im Werratal, dann gehe das nur Hand in Hand mit der Kaliindustrie und durch konstruktive, wenn auch kritische, Begleitung der anstehenden Verfahren. „Dies geht
jedoch nicht durch Polemik, Halbwahrheiten und Angstmacherei“, schließt die Pressemitteilung ab.

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