Schenklengsfeld:
Polizei warnt erneut vor falschen Polizeibeamten

Regionales

Ein Artikel von Guido Kamm

Vor falschen angeblichen Kriminalbeamten warnt aktuell wieder die Polizei in der Region. Am Freitag (21.04.), gegen 14.45 Uhr, hatte ein angeblicher Polizeibeamte bei einer 57-jährigen Frau in Schenklengsfeld angerufen und sich als Polizeibeamte ausgegeben. Dabei gaukelte der Betrüger in dem Anruf vor, dass er zwei Einbrecher festgenommen hätte, bei denen die Telefonnummer der Angerufenen vorgefunden wurde. Darüber hinaus fragten die Betrüger nach Wertgegenständen. Glücklicher Weise wurde die Betroffene misstrauisch und wandte sich an die Polizei.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor der Masche "falsche Polizeibeamte oder Kriminalbeamte" mit der aktuell überregional Betrüger agieren.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf folgendes hin: Uniformierte Beamte tragen in der Regel einen Dienstausweis bei sich.

Auch Zivilbeamte sind grundsätzlich angehalten, sich auszuweisen, da sie nicht sofort als Polizisten zu erkennen sind. Zusätzlich tragen Beamte der Kriminalpolizei eine Dienstmarke mit sich. Die gilt allerdings nur als zusätzliches Ausweisdokument und ersetzt nicht den Dienstausweis bei der Legitimation gegenüber dem Bürger. Auf der Marke ist zwar eine Nummer und das Landeswappen eingeprägt, aber nicht der Name des Trägers.

Für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist die Polizei auch in solchen Fragen telefonosch immer zu erreichen. Daher rufen sie bei derartigen Anrufen sofort die Polizei in Bad Hersfeld, Tel.: 06623/9370, oder in Rotenburg, Tel.: 06623/9370, an. Wenn Sie diese Telefonnummern nicht parat haben, können die Bürgerinnen und Bürger auch die Notrufnummer 110 anwählen!

Kommentare

Link.