Heringen (Werra):
Mega-grandioser Gladiatorenwettkampf mit über Eintausend Zuschauern

Sport

Ein Artikel von Redaktion (pm)

Am 01.September fand erstmals in Heringen ein Mega-Spass-Hindernislauf statt. Der White Mountain Gladiators Run 2019 wurde auf dem Freigelände des Heringer Schwimmbades ausgetragen. Die Idee kam von der Triathletenschmiede Werratal, die es mit Unterstützung der Stadt Heringen dann auch perfekt umsetzte. Als Schirmherr stellte sich gleich Bürgermeister Daniel Iliev bereit. Er startete dann auch für die Stadt Heringen im Staffelteam mit seinen Schwimmmeistern und insgesamt 224 weiteren Gladiatoren.

Fotos: Triathletenschmiede

Auf dem knapp 400 m langen Parcours waren rund 20 Hindernisse zu überwinden. Als Highlight war Deutschlands größte aufblasbare Hindernisbahn zu bewältigen. Im Wasserbecken galt es z.B. eine schwimmende Brücke aus Stand-Up-Boards zu überqueren. Danach musste die Wasserrutsche bei laufendem Wasserbetrieb nach oben bezwungen werden. Auf der unteren Liegewiese galt es weitere zahlreiche Kletter-, Kriech- und Sprunghindernisse zu überwinden.

Das begeisterte Publikum konnte den kompletten Verlauf von der Terrasse oder von der oberen Liegewiese beobachten, somit konnten die Zuschauer das gesamte Wettkampfgeschehen sehr gut verfolgen. Die Gladiatoren wurden vor Startbeginn vom 1. Vorsitzenden Daniel Diel begrüßt und mit einer Fanfare in den Wettkampf eingestimmt. Mit einem traditionellen Schlachtruf startete die erste Gruppe der 6 bis 10-jährigen in den Wettkampf. Unter riesigem Beifall der zahlreichen Zuschauer stürmten die jüngsten Teilnehmer los und kämpften sich Hindernis für Hindernis voran. Selbst ein Mutsprung aus 5 Meter Höhe in ein Kissen wurde von jedem Teilnehmer bewältigt, als wäre es alltäglich. Schließlich kamen die ersten Gladiatoren unter namentlicher Nennung im Ziel an und konnten freudestrahlend ihre verdiente Gladiatorenmedaille in Empfang nehmen.

Danach folgte das größte Teilnehmerfeld der 10 bis 14 jährigen, aus Sicherheitsgründen wurden zwei Startwellen gebildet. Nunmehr waren zwei Runden zu absolvieren, wobei sich einige Teilnehmer in ihrer Kondition total verschätzten und in Runde zwei das Tempo erheblich drosseln mussten. Bei den Älteren waren die Positionskämpfe noch stärker und das begeisterte Publikum feuerte die Truppe ebenso an. Vom Kampf gezeichnet, aber immer mit einem Lächeln kamen sie ins Ziel. Bei den 14 bis 18jährigen Gladiatoren ging es dann richtig zur Sache. In einem übersichtlichen Starterfeld schenkte man sich nichts, mit drei zu absolvierenden Runden kam der eine oder andere an seine Leistungsgrenze. Von Hindernis zu Hindernis wurde sich vorgekämpft, bis in der letzten Runde das Ziel überschritten wurde.

Die größte Herausforderung kam dann mit den Erwachsenen, hier waren vier Runden bis zur verdienten Medaille zu bezwingen. Schnell trennte sich die Spreu vom Weizen. Die jungen Wilden zeigten Ihre Begeisterung, in dem sie die Kampfbahn im Eiltempo bezwangen. Florian Kühnel überrundete sogar den ein oder anderen Kämpfer und siegte souverän. Ohne größere Blessuren und Verletzungen kam auch der Letzte ins Ziel und erfreute sich unter großem Applaus, seiner Medaille.

Bei den Gladiatorenfamilien konnten drei bis fünf Personen teilnehmen, hier war der Teamgeist gefragt, denn oft halfen die Älteren den Jüngeren über die Hindernisse. Nach drei harten Runden konnten auch alle, die begehrte Medaille in Empfang nehmen. Den Schlusspunkt setzte der Staffelwettbewerb, hier traten pro Staffel vier Teilnehmer an, von denen jeder eine Runde schnellst möglich zu durchlaufen hatte. In diesem Schlusswettbewerb wurde auf Zeit gelaufen. Es gingen 14 gemeldete Staffeln an den Start, darunter vielversprechende Namen wie „Die harten Hunde“, „Die dicken Kisten“ oder Speedy Gonzales Runners“. Mit lauten Schlachtrufen und unter Anfeuerung der zahlreichen Zuschauer starteten die entschlossenen Kämpfer .Auf dem 400 m Sprintkurs blieb das Teilnehmerfeld dicht beieinander. Doch nach dem ersten Wechsel setzte sich bereits die SG Werratal leicht ab. Jeder einzelne hat in seiner Runde wirklich alles gegeben, was man vielen auch ansah. Die Anspannung in der Wechselzone wurde ständig größer. Als schnellste Gladiatorenstaffel stürmte die SG Werratal ins Ziel, vor den Nacktmulladen, gefolgt vom SSV Bad Salzungen. Den vierten Platz erkämpfte sich die Stadt Heringen mit Bürgermeister Iliev und seinen Mitstreitern. Alle waren super glücklich bei diesem Megaevent dabei gewesen zu sein. Unter großem Beifall der vielen Zuschauer beendete der 1. Vorsitzende Daniel Diel den White Mountain Gladiators Run 2019 und bedankte sich nochmals bei den Sponsoren, den Unterstützern und Helfern sowie den zahlreichen Zuschauern, die ebenfalls ihren Spass hatten. In Kürze werden die spektakulären Bilder dieser Veranstaltung auf der Hompage www.triathletenschmiede.de veröffentlicht.